Das Museum LA8 ehrt den Designer Louis Lucien Lepoix

riquet BIC, 1968/1971 © Lepoix Archiv

In Baden-Baden erlaubt es Schöne Welt von morgen den Gestalter Louis Lucien Lepoix zu entdecken, der das 20. Jahrhundert prägte. 

Dem breiten Publikum unbekannt, ist Louis Lucien Lepoix (1918-1998) für die Gegenstände berühmt, die er entwarf, zu denen an erster Stelle das Bic-Feuerzeug gehört. Der visionäre Franzose, der den größten Teil seiner Karriere in Deutschland verbrachte, kombinierte Funktionalismus und Ästhetik auf brillante Weise, mit ebenso verschiedenen Sektoren wie dem Automobil – die Limousinen-Version des Bugatti Typ 101 –, den Zweirädern (insbesondere mit dem Rolls der Scooter, der 1951 für die Firma Bastert entworfen wurde) – oder Alltagsobjekten. Insgesamt umfasst sein Lebenswerk mehr als 3000 Produkte, darunter 300 Fahrzeuge. Im Laufe einer sehr reichhaltigen Ausstellung entfaltet sich ein faszinierendes Korpus zwischen realisierten Projekten und Skizzen, geprägt von Technikbegeisterung und einem starken Fortschrittsglauben. Wir mögen seine Gläser von zeitlosem Schick, seine Zeichnungen von fliegenden Untertassen, die direkt aus einem Band von Spirou und Fantasio aus den 1970er Jahren stammen könnten, seinen rollenden Servierwagen aus den Achtzigern, der zu einer Ikone des Designs wurde (und im MoMA gezeigt wird) oder auch seine für das Haus Kienzle entworfene Parkuhr. Aber nichts geht über die Eleganz der Kostüme und Logos, die er für die Concorde entwarf… 

Im Museum LA8 (Baden-Baden) bis zum 6. April
museum.la8.de

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